Von der Idee zur Lösung: So lief der iSYS Hackathon 2026

Eine Woche voller kreativer Ideen, intensiver Zusammenarbeit und spannender Einblicke: Beim iSYS Hackathon 2026 entwickelten zwei Teams Lösungsansätze für eine reale Herausforderung unseres Kunden UWS Technologie. Den Höhepunkt bildete das Finale am 16. Oktober in München. Dort stellten die Teams ihre Ergebnisse einer externen Jury vor und beeindruckten mit dem, was in so kurzer Zeit entstanden war.

Zwei Teams, eine Herausforderung: KI trifft auf Praxis

Im Fokus stand ein praxisnaher Use Case von UWS. Er setzt auf den Messdaten des WaterBoy auf: Mit diesem Messgerät prüfen Fachbetriebe die Qualität von Heizungswasser, und über die WaterBoy-App fließen die Werte direkt in die UWS Cloud. Dort sollen sie künftig nicht nur gespeichert und dargestellt, sondern mithilfe von KI ausgewertet werden. Aus Werten wie Leitfähigkeit, pH-Wert und Temperatur sowie den technischen Daten der Anlage soll eine verständliche Bewertung des Anlagenzustands entstehen, inklusive konkreter Handlungsempfehlung.

Damit hatten die Teams eine doppelte Aufgabe. Neben der technischen Umsetzung mussten sie sich in kürzester Zeit in ein komplexes Fachgebiet einarbeiten: Was verraten die Messwerte über eine Heizungsanlage, welche Richtwerte gelten, welche Maßnahmen helfen? Genau das ist eine unserer Kernkompetenzen als Individualsoftwareentwickler: uns schnell in die Fachlichkeit unserer Kunden hineinzudenken. Denn nur so entstehen Lösungen mit echtem Mehrwert. Beide Teams arbeiteten an derselben Aufgabe, jeweils mit eigenen Ideen und Herangehensweisen.

KI auf zwei Ebenen

Beim Hackathon war KI nicht nur Thema, sondern auch Werkzeug. Zum Zug kam ein KI-getriebener Software-Engineering-Ansatz: KI-Agenten übernahmen große Teile der Programmierarbeit, die Teams gaben Richtung und Fachlogik vor und prüften die Ergebnisse. Gedacht wurde dabei ganzheitlich – von der UWS Cloud bis zur WaterBoy-App, also bis dorthin, wo vor Ort gemessen wird.

In den Lösungen selbst steckt mehr als ein Chatbot. Sie kombinieren gezielt drei Bausteine: Eine Datenaufbereitung führt Messwerte und Anlagendaten zusammen. Eine regelbasierte Auswertung prüft sie nachvollziehbar gegen Richtwerte. Und generative KI formuliert daraus verständliche Bewertungen und Empfehlungen. So verbinden die Lösungen die Verlässlichkeit klarer Regeln mit der Verständlichkeit generativer KI.

Das große Finale: Showcases und wertvolle Impulse

Am 16. Oktober präsentierten beide Teams ihre Showcases in München. In der Jury kamen Perspektiven aus Industrie, Energieversorgung und Wissenschaft zusammen, ergänzt um zwei Fachleute von UWS, von denen der Use Case stammt:

Die Feedbackrunde moderierte Dr. Martin Häusl (im Bild oben). Dabei ging es vor allem um Nutzermehrwert, Umsetzbarkeit und Innovationspotenzial. Zwei Dinge hob die Jury einhellig hervor: wie schnell sich die Teams in die komplexe Fachlichkeit eingearbeitet hatten und welche erstaunlichen Ergebnisse in nur einer Woche entstanden waren.

Austausch, Networking und ein großes Dankeschön

Mindestens genauso wichtig wie die Ergebnisse war das Miteinander. Beim anschließenden Networking ging es in entspannter Atmosphäre um Technologien, Erfahrungen aus der Praxis und mögliche Einsatzbereiche. Der Hackathon hat einmal mehr gezeigt, wie viel entsteht, wenn man Raum für neue Ideen schafft, gemeinsam ausprobiert und voneinander lernt.

Herzlichen Dank an unsere beiden Hackathon-Teams, an UWS für den spannenden Use Case und an alle Jurymitglieder für ihr Engagement, ihr Feedback und die vielen guten Gespräche!