In diesem Projekt wurde ein wesentlicher Unternehmensprozess zur Mittelverteilung modernisiert und hierdurch robuster und sicherer gestaltet. Das bisherige Vorgehen umfasste viele Teillösungen mit Excel, welche manuelle Eingaben und Medienbrüche beinhalteten, die durch die BI Software QlikView abgelöst werden sollten.

Branche
Verwertungsgesellschaften

Leistungen
Plattform-Aufbau
Applikationsentwicklung

Quick Facts

4
Anzahl Mitarbeitende im Projekt
4
Anzahl Schnittstellen
5
Verwendete Softwarekomponenten
3
Projektdauer in Jahren

Die Herausforderung

Die Aufgabe bestand darin, den bisher auf unterschiedliche Excel verteilten Prozess zur Berechnung der zu verteilenden Mittel in eine zentral administrierte Anwendung zu bringen. Für diese Anwendung wurde QlikView verwendet.
Die vorhandenen Excel-Dateien dienen der Applikation, zusammen mit weiteren fachlichen Dokumenten, als Entwicklungs,- und Formatvorlage und werden in QlikView nachgebildet und erweitert.

Die Grunddaten stammen aus unterschiedlichen Systemen, welche aktuell manuell oder teilautomatisiert aus diesen exportiert wurden, und sollen zukünftig direkt von QlikView ausgelesen, bereinigt und modelliert werden.
Als Ergebnis soll die Applikation die Senderkoeffizienten für alle in den Grunddaten enthaltenen Fernsehsender/Hörfunksender berechnen und dem Nachfolgesystem RECH bereitstellen.

Besondere Herausforderungen bestanden in diesem Projekt durch die Heterogenität der Daten aus den Vorsystemen, die zunächst automatisiert in einen gemeinsamen Datenpool überführt werden mussten.

Zusätzlich waren viele Prozesse, Regeln und Besonderheiten durch die Excelvorlagen nicht direkt ersichtlich, sondern in den involvierten Fachabteilungen des Kunden verteilt.

Des Weiteren musste in QlikView die Möglichkeit geschaffen werden, Informationen direkt einzugeben, die innerhalb des Prozesses benötigt werden. Im regulären Funktionsumfang von QlikView ist dies eigentlich nicht vorgesehen, da QlikView als BI Tool normalerweise nur auf den ETL Prozess und der Darstellung der Daten aufsetzt.


Die Lösung

Wissenssammlung und Dokumentation
In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden wurde das bisher verteilte Wissen zusammengetragen und dokumentiert. Hierfür wurden mehrere Workshops mit den entsprechenden Parteien abgehalten, die den gesamten Prozess umfassen.
Schnittstellendefinition
Um manuelle Aufwände zur Datenlieferung und -ausleitung zu minimieren, wurden für die bestehenden Vorsysteme automatisierte Prozesse erstellt, welche die Daten für QlikView bereitstellen.
Dateninput
Um den Anwender zu ermöglichen, Informationen direkt in QlikView einzutragen, wurde die Software um ein selbst entwickeltes Addon erweitert, welches es ermöglicht, eigene UI Objekte zur Dateneingabe in die Nutzeroberfläche einzubinden.

Verwendete Technologien

Über den Kunden

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über einer Million Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

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Konstantin Hiller
Konstantin Hiller Head of Business Intelligence & Analytics